Wie bereits hier - Türkeiseite - berichtet, haben wir
früher sehr oft die Türkei bereist. Vieles hat sich
seitdem verändert, leider zum Negativen. Die Betonblocks
wachsen auch hier aus dem Boden. Beldibi war 1996 noch ein beschaulicher
Ort. Einige kleine Hotels und Ruhe pur. 2006 war es nicht wiederzuerkennen.
Eine komplette Hotelsiedlung.
Es gibt sie aber noch, die ruhigen
Orte. Wir suchten uns eine Unterkunft in Cirali, ca 75
KM südwestlich von Antalya. Dies ist noch ein Geheimtipp,
weil fernab vom Massentourismus. Dies wird sich auch nicht so
schnell ändern, da der kleine Ort mitten in einem Naturschutzgebiet
liegt. Es gibt mehrere Privatunterkünfte, wie zum Beispiel
im Anatolia Resortdes Sinan ÖZEN.
Alles sehr sauber, Service hervorragend und über den Preis
konnte man reden. Sein Anatolia Resort liegt noch mitten in den
Feldern, im Olympos Nationalpark. Nur 2 KM von Chimaira
(Chimära) entfernt, wo seit je Flammen aus dem Berg lodern.
In unmittelbarer Nähe liegen
die Ruinen der lykischen Hafenstadt Phasaelis. Phaselis
liegt auf einer kleinen Halbinsel am Fuße des Taurosgebirges.
Eine Stadt mit drei weitgehend natürliche Häfen. Im
Nordhafen sind noch die antiken Wellenbrecher zu erkennen. Dort
sind auch noch ca. 400 Meter des kaiserzeitlichen Aquädukts
erhalten.
Was uns speziell gereizt hat, waren
einige fotogene Orte, die vom Massentourismus noch nicht überrollt
sind:
wie Arykanda, eine antike
Ausgrabungsstätte zwischen Finike und Elmali. Die Ruinen
sind in die atemberaubende Bergwelt des Taurusgebirges eingebetet.
Die Stadt bereits in der Antike berühmt. Aber wegen seiner
einzigartigen Lage lohnt sich die Besichtigung der Ruinen von
Arykanda. Am Abend, kurz vor Sonnenuntergang ist das Licht zum
Fotografieren einzigartig.
oder Selge, ein antiker Ort
in Pisidien (Kleinasien), heute Altinkayaköy. Er ist 56 km
nordwestlich von Side auf ca. 1000 m. ü. M. gelegen, im ehemals
pisidischen Nord-Pamphylien. Anfahrt dorthin durch eine wunderschöne
Berglandschaft.
weiters Simena-Kalekoy , die
antike Hafenstadt, die nur mit dem Boot zu erreichen ist. In der
Burg befindet sich das kleinste Amphitheater der Welt. 300 Sitze
aus dem Stein gemeisselt. Der Ort befindet sich gegenüber
der Insel Kekova mit seiner bei einem Erdbeben versunkenen
Stadt. Die Bootsfahrt startet im antiken Ort Andriake.